Meine theaterpädagogische Werkstatt, den Kreativraum, habe ich 2022 gegründet. Seit 2025 bin ich "fertige" Theaterpädagogin (BuT)
Mein Anliegen
Was kann Theaterpädagogik?
Kinder und Jugendliche kommen mithilfe von Theaterpädagogik ins Spüren, ins Empfinden, ins direkte unvermittelte Erleben.
Sie lernen ihre Fähigkeiten und ihr Umfeld neu, anders, ihre Bedürfnisse besser kennen und können aus anderen Perspektiven auf verschiedene Situationen schauen. Miteinander auf ein Ziel hin zu arbeiten, aufeinander zu achten, durchzuhalten bis zum Ende, Geduld zu haben mit sich und den anderen, vor anderen die Meinung zu sagen, fördert die Sozialkompetenz. Etwas selbst zu entwickeln, etwas wieder zu verwerfen, sich zu einem bestimmten Thema in Bezug zu setzen, Texte selbst schreiben, forschen, experimentieren ermächtigt sie. Sie werden ernst genommen und merken: meine Stimme ist wichtig. Sie werden sich ihrer Selbst bewusster. Außerdem fördert Theaterpädagogik die Kreativität und hier vor allem das divergente Denken. Andere kreative Lösungen zu finden, wenn es scheinbar keine gibt. Vor allem durch das Improvisieren. Diese Fähigkeit ist in einer Welt, die sich immer schneller verändert eine Schlüsselqualifikation.
Die Kinder und Jugendlichen lernen ihren Körper, ihre Sprache besser kennen. Ihre Präsenz verbessert sich.
Im Gegensatz zu einem sozialen Training, lernen die Kinder all das oben genannte quasi nebenbei. Spielerisch.
Wir forschen ergebnisoffen, frei und wild, bevor wir gemeinsam wieder Strukturen finden. Die Kinder und Jugendlichen können sich in einem geschützten Raum bewegen, den ich wertschätzend und partizipativ gestalte.
Meine Methoden sind unter anderem:
-Improvisation
-Chorische Arbeit
-Kreisanimation
-Raumlauf
-Standbilder
-Figurenentwicklung
-Stückarbeit
-kreatives Schreiben
Jedes Projekt ist anders. Jede Gruppe auch. Sollten Sie Intersse an einem gemeinsamen Projekt haben, freue ich mich sehr über ein persönliches Gespräch. Hier können wir viele Fragen klären.
Hier noch ein kleiner Auszug aus der Zeitschrift für Theaterpädagogik Oktober 2017:
Wozu Theater?
Bildungserfahrungen, die eigene Person betreffend: „Theaterspielen ist für mich, uneingeschränkt zu sein“, „aus sich herauszukommen“;
„Theaterspielen hilft mir, mich in neuen Situationen besser und schneller zurechtzufinden“, „Theaterspielen kann Grenzen und Blockaden überwinden“, „Theaterspielen macht stolz“, „Theaterspielen eröffnet einem auch andere Seiten von sich selbst“.
Bildungserfahrungen im Gruppenerleben: „Theaterspielen ist Teamwork“, „bringt mich mit Leuten zusammen, die ich sonst nie treffen würde“, „macht selbstbewusst“; es fördert und fordert bisweilen die Gemeinschaft“, „Theaterspielen kräftigt den Gruppenzusammenhalt und trainiert die Kompromissbereitschaft“, „Theaterspiel ist das perfekte Zusammenspiel einer Gruppe, die sich gegenseitig hilft und Ratschläge gibt“.
Ästhetische Bildungsprozesse: „Theaterspielen ist Kreativität pur“, „ das Abtauchen in eine andere Welt“, „Theaterspielen kann einem neue Möglichkeiten der Reflexion eröffnen“, „Theaterspielen ist Improvisieren auf höchsten Niveau“, „Theaterspielen bildet“, „Theaterspielen lässt viele Freiheiten und ermöglicht dadurch, individuelle Ideen kreativ einzubringen“. Spaß: „Theaterspielen ist für mich eine tolle Möglichkeit, einfach mal abzuschalten“, „Theaterspielen kann den Kopf frei machen und ablenken“, „Theaterspielen macht mir sehr viel Spaß, weil man seinen Ideen freien Lauf lassen kann“.
Anstrengung: „Theaterspielen ist mehr Arbeit, als man denkt“, „Theaterspielen kann auch Mühen und Anstrengung bedeuten, welche man überwinden muss, danach kann sich jedoch der Geist entfalten und man erlebt den sog. Flow-Effekt“, „Theaterspielen kann sehr zeitintensiv sein“.
Ich freue mich auf Ihre Anfrage,
Herzlichst,
Sabine Menne
Referenzen
2025
- Workshop "Stand-Ort-Be-Stimmung" für Frauen von 18 - 99
- Theaterwerkstatt mit Kindern der vierten Klasse
-Theaterwerkstatt an der Realschule (5te - 9te Klasse)
- zweitägiger Workshop an einer Grundschule zum Thema Detektive
-Theaterprojekt mit der 7. und 8. Klasse an der Paul-Moor Förderschule in Nürnberg
-Teilnahme an der neuen Plattform "Theaterpedia", eine Plattform, die Theaterpädagogik sichtbar machen wird in Bayern! Ich freue mich ein Teil davon zu sein mit unserer Regiogruppe Bad Tölz!
2024
- "Im Wald braut sich was zusammen", Theaterprojekt in Nürnberg an der Paul-Moor Förderschule
- Inszenierung/Begleitung Zwölftklassspiel "die Dreigroschenoper" Waldorfschule Geretsried Isartal zusammen mit meiner Kollegin Franziska Deyeling
- Schauspielworkshop "Drei mal Drei", Gemeinde Egling
-Theaterspielkurs im Schuljahr 23/24 zum Thema Freundschaft
- Gründung einer festen Theatergruppe für 11 -15 Jährige
2023
- Theaterspielkurs für Kinder von 9 -12 fortlaufend, einmal die Woche
- Kindergartenworkshop (Geretsried Blechkiste, St. Peter und Paul Thanning)
- Inszenierung/Begleitung Achtklassspiel "Momo" Waldorfschule Geretsried Isartal
2022
- Theaterspielkurs für Kinder von 9 -12 fortlaufend, einmal die Woche
- Ferienworkshop (Kinder -und Jugendförderverein Wolfratshausen)
- Theaterworkshop an der Grundschule Egling zum Thema Freundschaft
- Inszenierung/Begleitung Achtklassspiel "Momo" Waldorfschule Geretsried Isartal
Angebote:
im
Workshops und Projekte an Schulen:
Ich biete verschiedene Formate für Grundschulen und weiterführende Schulen an. Wir können uns sehr gerne zusammen setzen und gemeinsam besprechen, was passend für die Kinder an Ihrer Schule sein könnte. Ein Projekt über eine Woche? Ein Workshop über zwei Tage? Ein wiederkehrender Kurs?
Welche Themen beschäftigen die Kinder und Jugendlichen gerade und wollen angeschaut werden? Ist es sinnvoll, ein selbstentwickeltes Stück auf die Bühne zu bringen oder ist es besser prozessorientiert zu arbeiten?
Das alles klären wir in einem persönlichen Gespräch!
Melden Sie sich gern unter [email protected]
10 Argumente, warum kulturelle Bildung wichtig ist:
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